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 vor 3 Wochen

Rot-weiß-roter Teppich für Businesspartner – Interview mit Botschafter Johann Brieger

Johann Brieger leitet die junge Abteilung für Unternehmensservice im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA). Was dieses Service beinhaltet, wohin österreichische Firmen ihre Flügel ausstrecken und was internationale Führungskräfte noch nicht über Österreich wissen, erzählt er im Gespräch mit FiNUM.

Die Abteilung für Unternehmensservice gibt es seit 2015. Hat Außenwirtschaft in den letzten Jahren generell eine höhere Priorität im BMEIA bekommen?

Wirtschaft war immer ein Kernpunkt des Aufgabenspektrums. Was jetzt neu mit Minister Kurz ist, ist der wirklich starke Fokus darauf, und der wird auch in den Außenstellen mehr wahrgenommen. Sebastian Kurz hat großes Interesse an wirtschaftlichen Vorgängen, was auch naheliegend ist in einem Land, das so international orientiert ist wie Österreich. Wir sind eine der offensten Volkswirtschaften der Welt. Fast sechs von zehn Euros werden im Export erwirtschaftet. Das ist anders bei großen Märkten wie den USA, die einen Außenhandelsanteil von vielleicht zehn Prozent haben. Für Österreich ist Außenwirtschaft einfach erheblich. Und da können wir als Außenministerium – mit einem Vertretungsnetz von 100 Botschaften – eine zentrale Rolle spielen. Das ist jetzt strukturell mit der Gründung dieser Abteilung, wo all die Unternehmensinteressen gebündelt werden, nachvollzogen worden.

Werden viele der Aufgaben des Unternehmensservice im Ausland nicht schon von der Wirtschaftskammer wahrgenommen?

Wir haben eine relativ gute Abgrenzung, wer was macht. Wir sind ein kleines Land und können uns einfach nicht leisten, an einem Ort zwei Spitzenvertreter zu haben, die in unterschiedliche Richtungen schauen. Die Freunde von der Wirtschaftskammer, die über das Netz der Außenwirtschaft in etwa gleich viele Außenstellen haben wie wir, kümmern sich um das tägliche Geschäft der Unternehmen. Wenn es dann um Probleme geht, wo Wirtschaft auf politischer Ebene eine Intervention oder Unterstützung braucht, dann kommt der Mehrwert der Botschafter zu tragen. Draußen kooperieren Wirtschaftsdelegierte und Botschaften eng, und so kann man ein perfektes Service anbieten. Ein Vorteil ist, dass wir an unterschiedlichen Standorten aktiv sind. Gemeinsam mit der Außenwirtschaft haben wir ein sehr gutes Netzwerk an Exportunterstützung für unsere Wirtschaft, um das Österreich von vielen Ländern beneidet wird.

Und was ist seit Gründung des Unternehmensservice passiert?

In den letzten zwei Jahren wurde im Bereich von Visa für Wirtschaftstreibende ein großer Schritt nach vorne gemacht – der „Red-White-Red Carpet“ wird als Angebot für Wirtschaftspartner österreichischer Unternehmen ausgerollt. Als Bona-Fide-Partner eingestufte Geschäftstreibende aus Thailand, Indien oder Russland bekommen rascher Termine für Visa, die Abwicklung geht schneller. Das Modell gilt mittlerweile in sieben Ländern. Wir bauen auch sukzessive unser Netzwerk für Visaannahmestellen aus. Stellen Sie sich vor, Sie brauchen in der Provinz in China ein Visum – da ist es wichtig, dass die nächste Annahmestelle nicht 1500 km entfernt ist. Mit 310 Annahmestellen sind wir Europameister und sehr nahe am Kunden. Das ist auch für die Tourismuswirtschaft wichtig. Eine andere Neuerung ist das Format „Business meets Diplomacy“ als Plattform zur Vernetzung von Wirtschaft und Diplomatie. Wir laden einmal im Quartal österreichische Spitzenunternehmen ein, um vor allen in Österreich akkreditierten Botschaftern zu sprechen. Hier können sie Probleme präsentieren, ihre Sorgen in manchen Märkten artikulieren und Verbindungen zu Botschaftern knüpfen. Wir veranstalten auch runde Tische zu Spezialthemen, zu denen wir Unternehmen einladen. Im letzten Herbst etwa gab es einen zum Thema Brexit, oder gleich nach Aufhebung der Sanktionen wurde eine Veranstaltung zum Iran gemacht.

Wie ist hier die Entwicklung weitergegangen? Es gab ja viel Interesse von österreichischen Unternehmen am Iran.

Das gibt es nach wie vor. Aber in der Umsetzung geht vieles langsamer als ursprünglich gehofft. In vielen Bereichen – gerade im Finanzsektor – gab es im Iran lange keine Weiterentwicklung, der internationale Stand für die Begleitung von Investitionen ist noch nicht erreicht. Es war allerdings schon ein Großteil der österreichischen Bundesländer mit Delegationen im Iran. Es gibt auf beiden Seiten viele Besuche, großes Interesse und auch viel Bedarf im Iran.

In welchen Regionen sind österreichische Unternehmen schon im Moment besonders aktiv?

Es gibt Kernmärkte für Österreichs Exportwirtschaft, in unserer Nachbarschaft ist das ganz klar Deutschland. Die USA haben sich sehr positiv entwickelt und sind mittlerweile zum zweitgrößten Markt vor Italien geworden. Was ausgehende Investitionen angeht, sind der Westbalkan und Südosteuropa wichtige Märkte. Wir sind größter Investor in Serbien, in Bosnien, sind vorne mit dabei in Rumänien. Es gibt natürlich auch dynamische Zentren in der Welt, die etwas weiter weg liegen. Wenn es zu einer Verlangsamung in Europa kommt, haben wir gesehen, dass österreichische Unternehmen die Flügel weiter ausstrecken und sich auch an entfernteren Märkten orientieren. Diese Entwicklung wollen wir auch mit der Anpassung unseres Netzwerkes begleiten. Wir haben Botschaften in den Wachstumsmärkten Singapur und Katar eröffnet, auch in der östlichen Nachbarschaft gibt es neue Botschaften in Weißrussland, Georgien und Moldawien. Ein Sonderfall, der sich besonders positiv entwickelt, ist das Open Austria in San Francisco. Dort bieten wir gemeinsam mit der Wirtschaftskammer eine Basis für den Innovationsraum Silicon Valley, die sehr positiv angenommen wird. Nicht nur von Start-ups – was wir ursprünglich dachten –, sondern auch von großen österreichischen Unternehmen, die durch innovative Leistungen in ihren Märkten bestehen können. Das war wirklich ein Glücksgriff.

Wird Österreich als Heimat von und Destination für Start-ups wahrgenommen? Wie groß ist die lokale Szene?

Ich halte Start-ups durchaus für wichtig für die österreichische Wirtschaft, und wir sind immer um Kooperationen bemüht. Wir haben ein internationales Besucherprogramm für Führungskräfte entwickelt, das Austrian Leadership Program (ALP), und laden auch immer wieder Vertreter von Start-ups dazu ein. Zum nächsten Durchgang, Anfang Juni zusammen mit dem Pioneers Festival, holen wir nur Spezialisten nach Österreich – Jungunternehmer und Menschen aus öffentlichen Bereichen, die in der Bildung von Start-up-Ökosystemen geholfen haben. Hier tut sich schon einiges – trotzdem muss man dranbleiben, Start-ups nicht nur in der Frühphase unterstützen, sondern auch in den Wachstumsphasen. Es passiert immer wieder, dass Start-ups den Weg ins Ausland suchen oder suchen müssen, um die Skills zu entwickeln und das Finanzierungsumfeld zu haben, um wachsen zu können. Hier gibt es noch Nachholbedarf.

Stichwort ALP-Besuchsprogramm – was sollen internationale Führungskräfte denn über Österreich erfahren, was sie noch nicht wissen?

Einerseits unsere politische Rolle – Österreich ist mehr, als seiner geografischen Größe entspricht, wir sind Treffpunkt internationaler Politik, wir haben Iran- und Syriengespräche hier gehabt, wir sind Sitz von über 40 bedeutenden internationalen Organisationen. Wir haben den OSZE-Vorsitz, werden auch den EU-Vorsitz bald haben. Und andererseits unsere Rolle in der Wirtschaft. Österreich ist ja ganz gut aufgestellt, was Kultur und Tourismus betrifft. Was aber die wenigsten wissen ist, was Österreich für eine tolle industrielle Basis hat. Es gibt eine große Dichte an sogenannten „Hidden Champions“, das sind Unternehmen, die in ihrem Segment Marktführer in Europa oder weltweit sind. Ich denke hier z.B. an Doppelmayr für Seilbahnen oder Rosenbauer, Weltmarktführer bei Feuerwehrfahrzeugen. Für die eingeladenen jungen Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Medien ist es oft spannend zu sehen, dass auch Familienunternehmen – über Innovationsleistungen – weltweit erfolgreich sein können.

Jetzt haben wir ausführlich über das Service des BMEIA für Unternehmen gesprochen – was tut das Ministerium denn noch für Privatpersonen im Ausland?

Sie können mit allem zu uns kommen! (Lacht) Mit dem Bürgerservice sind wir weltweit für Sie da. Gute Instrumente sind die Reiseregistrierung und die Auslandsservice-App – damit bekommen Sie tagesaktuelle Informationen zu Ihren Reisezielen sowie Tipps und Kontakte für den Gefahrenfall aufs Handy. Und natürlich kümmert man sich bei Problemen – sollten Sie den Pass verlieren, sollten Sie einen Unfall haben – um Sie, das ist ja das Kerngeschäft der konsularischen Tätigkeit.

Zur Person: Dr. Johann Brieger leitet seit Herbst 2015 die Abteilung für Unternehmensservice des BMEIA. Davor war er als Consultant in der Privatwirtschaft sowie in verschiedenen Positionen im In- und Ausland für das Außenministerium tätig, zuletzt als österreichischer Botschafter im Kosovo.

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Aktuelle Beiträge

18. Mai 2017

Vom Flüchtling zur erfolgreichen Berufskarriere dank MTOP

Das Social Business Unternehmen MTOP ermöglicht geflüchteten AkademikerInnen die Integration am österreichischen Arbeitsmarkt. „Ich habe in Syrien Wirtschaft studiert, sieben Jahre im Finanzmanagement einer Baufirma gearbeitet und musste 2015 aus meiner Heimat fliehen. Seither bin ich in Österreich. Hier gibt es viele Menschen, die glauben, dass Flüchtlinge nur zu Hause bleiben und von Sozialgeld leben wollen. Ich kenne viele Flüchtlinge, manche gut ausgebildet, andere weniger gut ausgebildet, aber alle wollen lernen und so schnell wie möglich arbeiten. Mein Ziel ist es, einen herausfordernden Job im Finanzmanagement zu finden, um meine Karriere fortzusetzen und mir ein neues Leben aufzubauen.“ Abdulmoty Alhalaby ist einer von tausenden Geflüchteten, die in den letzten Jahren nach Österreich gekommen sind und berufliche Qualifikationen sowie Berufs- und Lebenserfahrung mitbringen. Sie alle wollen in unserer Gesellschaft und am Arbeitsmarkt ankommen. „Nur einer von vier Geflüchteten findet binnen fünf Jahren einen Job in Europa“, zieht Thomas Liebig, Senior Migration Specialist der OECD, eine düstere Bilanz. Selbst für beruflich qualifizierte Asylberechtigte sehen die Job-Perspektiven schlecht aus. Auch Herr Alhalaby tut sich schwer, am österreichischen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. MORE THAN ONE PERSPECTIVE (MTOP) verbessert als junges Social Business die Job-Chancen geflüchteter AkademikerInnen und macht ihr Potenzial österreichischen Unternehmen zugänglich.  Die BewerberInnen werden nach bestandenem Auswahlverfahren im MTOP Associate Programm umfassend auf den Jobeinstieg in Österreich vorbereitet. MTOP Associates absolvieren in 200 Kursstunden ein berufsorientiertes und interkulturelles Training, arbeitsmarktspezifische Workshops sowie ein ganzheitliches Mentoring-Programm. MTOP knüpft Kontakte zu Unternehmen, vermittelt seine Associates als BewerberInnen und begleitet sie nach dem Berufseinstieg mit einem Coaching-Programm weiter. Damit soll sichergestellt werden, dass MTOP Associates ihr Potenzial in Unternehmen bestmöglich zur Entfaltung bringen und ihre Integration am Arbeitsmarkt gelingt. Für die österreichische Gesellschaft und für die Community der Geflüchteten sind MTOP-Alumnis Vorbilder und Botschafter gelungener Arbeitsmarktintegration. „MTOP hilft zahlreiche qualifizierte Menschen in die Wirtschaft zu vermitteln. Menschen, die an dieser Initiative teilnehmen, können ihre mitgebrachten Potenziale optimal in Österreich einbringen“, sagt Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz über MTOP. Abdulmoty Alhalaby ist einer von zehn Associates, die das erste MTOP Associate Programm von Oktober 2016 bis Jänner 2017 erfolgreich absolviert haben. Sieben der zehn Associates sind bereits am Arbeitsmarkt angekommen und freuen sich über einen Job oder ein Praktikum. Herr Alhalaby ist jetzt im Finanzbereich eines führenden Bauunternehmens tätig. Seit März 2017 läuft das zweite MTOP Associate Programm. 20 Associates bereiten sich mit viel Engagement auf ihren Arbeitsmarkteinstieg vor! Hier gibt es einen bewegten Eindruck von MTOP: https://vimeo.com/204157118 Nähere Informationen gibt es unter www.mtop.at Eine Kooperation mit MTOP ist für Ihr Unternehmen spannend? Melden Sie sich einfach bei lisa-maria.sommer@mtop.at. Bildung ist Rohstoff – FiNUM unterstützt MTOP Ein neues Zuhause ist ein wahrer Glücksmoment! FiNUM nimmt diesen Glücksmoment zum Anlass und spendet bei jeder neuen Immobilienfinanzierung 60 € an MTOP. „Wir fördern damit die Weiterbildung geflüchteter Akademiker, sodass sie ebenfalls ein neues Zuhause in Österreich finden können.“ – Ali Eralp, Vorstand FiNUM.Private Finance AG
18. Mai 2017

„Es gibt weder einen ethischen noch einen unethischen Finanzmarkt“ – Interview mit Georg Greutter

Georg Greutter ist Gründer und Geschäftsführer der Kostenberatungsfirma FAIRMONEY sowie Vorstand des Österreichischen Netzwerks Wirtschaftsethik. Mit FiNUM sprach er über Ethik in der Finanzberatung und warum gemeinsame Werte wichtig fürs Wirtschaften sind. Was ist das Österreichische Netzwerk Wirtschaftsethik (OeNWE), und warum braucht es so etwas? Wir sind ein Netzwerk aus Unternehmern. Wir sind ein österreichischer Verein sowie Teil des Europäischen Netzwerks für Wirtschaftsethik. Das Netzwerk ist aus dem Spannungsfeld entstanden, dass es einerseits Betriebswirtschaft oder Volkswirtschaft als Disziplin gibt, und andererseits Soziologie, Moraltheologie, Philosophie und Ethik. Irgendwann hat man festgestellt, dass man nicht gut wirtschaften kann, wenn man sich nicht auf ein paar Werte einigt. Es muss also auch eine Wirtschaftsethik geben. Die Netzwerke in anderen Ländern sind aus den Universitäten heraus entstanden. In Österreich haben wir uns als Unternehmernetzwerk entwickelt und möchten es auch bleiben. In Deutschland etwa besteht das Netzwerk vor allem aus Universitätsprofessoren und Führungskräften von Konzernen. Unsere Interpretation ist aber, dass die unternehmerische Ethik vom Inhaber ausgeht und nicht von einem angestellten Geschäftsführer oder einem politischen Funktionär, und auch nicht von einem Wirtschaftsprofessor. Der Nukleus der Wirtschaftsethik ist die Unternehmerpersönlichkeit. Ethisches Wirtschaften kann auf sehr unterschiedliche Weise interpretiert werden. Welche Auffassung davon hat das OeNWE? Wir sind nicht die Inhaber einer Ethik. Sich selbst als Richter über ethisch und unethisch zu positionieren halten wir für unangemessen. Wenn das Ganze funktionieren soll, kann man nur die verschiedenen Wertekonzepte immer wieder miteinander diskutieren und sich aus dem Diskurs eine ethische Haltung aneignen. So ist auch unser Buch „Die Unternehmerethik“ entstanden: Wir haben einen Text geschrieben, an 200 Unternehmer geschickt, deren Anmerkungen verarbeitet und diesen Vorgang wiederholt. Und das macht unser Netzwerk seit acht Jahren. Wir laden immer wieder zu Diskussionen ein, bringen Vortragende zusammen, verschicken Stellungnahmen und Kommentare zu politischen Ideen, damit die Diskussion zu Werten in der Wirtschaft aufrecht bleibt. Gibt es Punkte, wo sich alle einig sind? Wir haben uns nach langer Diskussion auf fünf einfache Regeln für das OeNWE geeinigt. Erstens, ich nehme keinen Auftrag an, den ich nicht kann – ich bin authentisch in meiner Kompetenz. Zweitens, ich stehle kein geistiges Eigentum. Das klingt so trivial, aber das passiert jeden Tag. Das dritte ist, ich stelle schon bei der Beauftragung von jemandem sicher, dass ich die Leistung bezahlen kann. Und wenn jemand eine korrekte Rechnung stellt, zahle ich sie auch pünktlich. Ganz wichtig: Unsere Interpretation von einem guten Geschäft ist, dass es nicht nur für mich gut ist, sondern für meinen Geschäftspartner auch. Es muss Verantwortung gegenüber allen Betroffenen geben. Das steht im Gegensatz zur amerikanischen Wirtschaftsethik und dem Konzept von Shareholder-Value, der Idee, dass alle ihren Vorteil optimieren und dann geht es allen gut – das glauben wir nicht. Und der fünfte Grundsatz ist eine leistungsgerechte Entlohnung. Wie schwierig ist es, diese Grundsätze in der Realität umzusetzen? Gerade z.B. die fristgerechte Bezahlung von Rechnungen ist ja keine Selbstverständlichkeit. Ich sage schon beim Kennenlernen, dass mir das wichtig ist. Ich liefere Leistung pünktlich, ich bezahle meine Mitarbeiter – und möchte auch pünktlich bezahlt werden.
18. Mai 2017

Ladies first

Unsere Beraterin Petra Schuh-Wendl unterstützt vor allem Frauen dabei eventuelle Berührungsängste zum Thema Geld abzulegen und ein gutes Verhältnis zu Finanzen zu entwickeln, egal in welcher Lebenssituation sie sich gerade befinden. Im Newsletter stellt sie sich und ihren Blog vor. Das Thema Geld hat mich immer schon fasziniert. Ich habe Betriebswirtschaft studiert und in der Privatwirtschaft gearbeitet, bevor ich 2007 als Trainee bei einer Bank anfing. Da wusste ich: Das ist meine Branche. Seitdem bin ich Beraterin. Nach dem Abschluss meiner Ausbildung zum Geld- und Wertcoach kam das Coaching hinzu. Nun biete ich beides an: Finanzberatung und Coaching. Und seit 2014 lasse ich mich zur CFP-Expertin (Certified Financial Planner) ausbilden. Für mich ist die Finanzwelt alles andere als ein trockenes Feld, in dem es nur um Zahlen geht. Denn: Es geht um Menschen, ihre Geschichten, ihre Höhen und Tiefen. Geld ist ein Thema, das sich durch das ganze Leben zieht und oft zu viel Zeit und Energie kostet – egal ob man zu wenig davon hat oder sich zu sehr darüber definiert. Einen entspannten Umgang mit Geld, das wünsche ich meinen KundInnen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie viel Lebensqualität und Freiheit es bringen kann, wenn das Verhältnis zu den Finanzen ein gutes ist. Zusätzlich zur kostenfreien Finanzplanung auch ein Coaching anzubieten, scheint mir nur logisch, wenn man – so wie ich – einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Warum „Ladies first“? Frauen verdienen weniger als Männer, viele tendieren dazu, sich zu unterschätzen und wenige haben Freude daran, sich mit dem Thema Geld auseinanderzusetzen – diese Erfahrungen habe ich sehr oft gemacht. Das soll sich ändern. Ich unterstütze Frauen dabei, eventuelle Berührungsängste zum Thema Geld abzulegen und ein gutes Verhältnis zu ihren Finanzen zu entwickeln, egal in welcher Lebenssituation sie sich gerade befinden. Lesen Sie mehr unter www.esgehtumsgeld.at!
18. Mai 2017

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