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IMPRESSUM

Medieninhaber und Herausgeber
FiNUM.Private Finance AG
1010 Wien
Krugerstraße 13/4. OG
Tel 01 53419-0
Fax 01 53419-99
info@finum.at

Vorstand
Mag. Ali Eralp, Mag. Alexander Varga

Aufsichtsrat
Dr. Sebastian Grabmaier (Vorsitzender), Ralph Konrad, Jörg Keimer


Weitere Informationen gemäß § 137f Gewerbeordnung (GewO) und § 5 E-Commerce-Gesetz (ECG)
Firmenbuch
Handelsgericht Wien • FN 259478k

Rechtsform
Aktiengesellschaft mit Sitz in Wien
UID-Nr. ATU 61683645 • DVR-Nr. 0935433

Unternehmensgegenstand • Gewerbeberechtigungen
Gewerbliche Vermögensberatung mit den Berechtigungen nach § 1 Z 20 WAG 2007 als vertraglich gebundener Vermittler und zur Vermittlung von Lebens- und Unfallversicherungen in der Form Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten • GISA-Zahl: 24926072
Versicherungsvermittlung in der Form Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten • GISA-Zahl: 25158007
Versicherungsvermittlung in der Form Versicherungsagent • GISA-Zahl: 26255606

Abfragemöglichkeiten für Gewerbeberechtigungen
www.gisa.gv.at/vkr
www.gisa.gv.at/versicherungsvermittlerregister
Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft www.bmwfw.gv.at

Zuständige Aufsichtsbehörde
Bundesmisterium für Wirtschaft und Arbeit nach §365u GewO
Mitglied des Fachverbandes Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer Wien

Anwendbare Rechstvorschriften siehe www.diefinanzdienstleister.eu

Beteiligungen
(Stand 01.04.2014)
Die FiNUM.Private Finance AG hält keine direkte oder indirekte Beteiligung von mehr als 10% an den Stimmrechten oder am Kapital eines Versicherungsunternehmens.
Kein Versicherungsunternehmen oder dessen Mutterunternehmen hält eine direkte oder indirekte Beteiligung von mehr als 10% an den Stimmrechten oder am Kapital der FiNUM.Private Finance AG.

Beschwerdemöglichkeiten
Sollten Sie Grund zur Beschwerde über die FiNUM.Private Finance AG, ihre Mitarbeiter und/oder Berater sowie andere mit FiNUM verbundene Personen oder sonstige Beschwerden zu den angebotenen Dienstleistungen oder Produkten haben, können Sie sich schriftlich, telefonisch, per Fax oder per E-Mail an FiNUM wenden.

FiNUM.Private Finance AG • Beschwerdemanagement
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Bereich Wertpapierdienstleistung

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Verantwortlich für den Inhalt: Jung, DMS & Cie. GmbH
Wertpapierfirma gemäß § 3 Wertpapieraufsichtsgesetz 2007 (WAG 2007) mit der Berechtigung zur Beratung und Vermittlung in Bezug auf Finanzinstrumente.

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Internet www.jungdms.at

Sitz der Gesellschaft: Wien
Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien
Firmenbuchnummer: FN 40432 i
Aufsichtsbehörde: Finanzmarktaufsicht • Otto-Wagner Platz • A-1090 Wien • www.fma.gv.at
Kammer/Berufsverband: Wirtschaftskammer Österreich, Bundessparte Information und Consulting • Wiedner Hauptstraße 63 • A-1040 Wien • www.wko.at
Fachgruppe Finanzdienstleister Wien • Schwarzenbergplatz 14 • A-1041 Wien • www.diefinanzdienstleister.eu

UID-Nummerr: ATU 55692806

Vertretungsberechtigte Geschäftsführer:
Mag. Alexander Varga, Dr. Sebastian Grabmaier, Gerhard Berchermeier

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Aktuelle Beiträge

18. Januar 2017

 „Wir müssen uns auf Dinge konzentrieren, die wir positiv beeinflussen können“ – Interview mit Sebastian Kurz

Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz über die Zukunft der Europäischen Sicherheitspolitik, langfristige Ziele für Österreich und nahe Ziele für den nächsten Urlaub Internationale Politik scheint im Moment oft schwer vorhersehbar – Stichwort Brexit oder die Beziehungen zur Türkei. Wie gehen Sie mit dieser Unsicherheit um? Unsicherheit begleitet uns in allen Lebensbereichen. Das ist in der Außenpolitik nicht anders als bei privaten finanziellen Entscheidungen. Entscheidend ist, wie wir damit umgehen. Meine Orientierungspunkte sind dafür die langfristigen österreichischen Interessen und unsere österreichischen Werte. Viele Menschen sind besorgt, wie sich globale Entwicklungen, auf die sie keinen Einfluss haben, auf ihren Job, ihre Finanzen, ihr Unternehmen auswirken werden. Was können Sie ihnen raten? Ganz wesentlich ist es, im Lärm des täglichen Betriebes nicht die wichtigen Ziele aus den Augen zu verlieren. Für meinen Tätigkeitsbereich sind das zum Beispiel der effektive Schutz der europäischen Grenzen, die Integration der Zuwanderer in Österreich und der Einsatz für den österreichischen Wirtschaftsstandort. Wir müssen uns auf die Dinge konzentrieren, die wir tatsächlich positiv beeinflussen können.  Die Zukunft der NATO wird in den letzten Wochen – etwa vom angehenden US-Präsidenten Donald Trump – oft in Frage gestellt. Wohin wird sich die Europäische Sicherheitspolitik entwickeln, und welche Rolle wird Österreich dabei spielen? Die aktuellen Herausforderungen haben die Bedeutung einer gemeinsamen Europäischen Sicherheitspolitik noch verdeutlicht. Dabei stehen Fragen einer umfassenderen und schnelleren EU-Reaktion im Krisenfall sowie der bessere Schutz der EU-Bürger im Bereich der äußeren und inneren Sicherheit ganz besonders im Fokus. Österreich steht einer verstärkten Zusammenarbeit in der EU im Bereich Sicherheit und Verteidigung grundsätzlich positiv gegenüber. Wie könnte so eine verstärkte Zusammenarbeit konkret aussehen? Der kürzlich am EU-Gipfel angenommene Implementierungsplan zur neuen EU-Globalstrategie enthält eine Reihe von Vorschlägen. Sie reichen von einem jährlichen gemeinsamen „Review“ der Verteidigungsaktivitäten der Mitgliedstaaten über zusätzliche EU-Gelder zur Verteidigungsforschung und über die gemeinsame Entwicklung von Militärgütern bis zur Aktivierung der – schon im Vertrag von Lissabon konzipierten, aber bis jetzt noch nicht formal begonnenen – sogenannten Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit. Österreich kann theoretisch an allem teilnehmen; sobald konkrete Richtlinien vorliegen, werden wir entscheiden. Für 2017 haben Sie für Österreich den OSZE-Vorsitz übernommen; ein außenpolitisch arbeitsintensives Jahr steht bevor. Wie halten Sie das Gleichgewicht zwischen Internationalem und Ihren Aufgaben im Bereich Integration? Steht eines davon im Vordergrund? Beides ist wichtig, und wie die Migrationskrise gezeigt hat, sind diese Aufgabengebiete gar nicht so strikt zu trennen. Es ist uns gelungen dafür zu sorgen, dass sich die österreichischen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit in den nächsten Jahren verdoppeln werden. Das bedeutet auch, dass wir hilfsbedürftigen und auswanderungswilligen Menschen günstig vor Ort helfen und eine Lebensperspektive geben können anstatt sie in Österreich teuer zu betreuen. Seit mittlerweile fünf Jahren ernennen Sie sogenannte Integrationsbotschafter und -botschafterinnen. Was zeichnet diese Menschen aus? Die Integrationsbotschafterinnen und Integrationsbotschafter sind Vorbilder für gelungene Integration. Sie haben die deutsche Sprache gelernt, leben unsere österreichischen Werte, habe eine erfolgreiche Bildungskarriere geschafft und leisten einen Beitrag für unser Land – im Beruf, im ehrenamtlichen Bereich, im Sport, in der Kunst und Kultur. Die Integrationsbotschafterinnen und Integrationsbotschafter sind aus den unterschiedlichsten
18. Januar 2017

Bildung ist der wichtigste Schritt für erfolgreiche Integration

Ich bin Eyad, 36 Jahre alt und komme aus Syrien. Ich habe Medizintechnik an der Universität studiert, habe meine Karriere bei Richard Wolf als Produkt-Manager gestartet und 2010, kurz vor dem Krieg, meine eigene Firma gegründet. Dann kam eine Zeit, an dem es jeden Tag Bomben und Raketen in unserer Nähe gab. Immer wenn wir den Abschuss hörten, fingen wir an zu zählen 1, 2, 3 … wir wussten, wenn wir bis 20 kommen, wird es uns nicht treffen! 2012 konnten wir die Situation nicht mehr ertragen. Meine Frau, mein Sohn und ich mussten unsere Heimat verlassen. Wir sind nach Libyen gegangen und 2014 mit großer Hoffnung in Österreich angekommen. Hier gibt es Sicherheit, Freiheit, Gerechtigkeit und Respekt. Ich fühle mich in Österreich wohl. Mein Ziel ist es, ein Vorbild für erfolgreiche Integration zu sein. Wenn mich in zehn Jahren jemand fragt „Wer bist du?“ möchte ich natürlich antworten: „Ich bin ein syrischer Österreicher!“ Jetzt will ich einen passenden Job finden und ganz gemütlich wie ein Österreicher leben. Am Anfang war mein großes Problem, wie ich mit Leuten kommunizieren kann. Aber Österreich hat uns Geflüchteten Sprachbildung angeboten. Damit habe ich bisher Deutsch gelernt und kann jetzt die Sprache schon relativ gut. Außerdem mache ich viele freiwilligen Tätigkeiten, zum Beispiel im Projekt x-change an Schulen, damit ich die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Kulturen verstehe. In Österreich sind die Menschen zum Beispiel viel leichter zu überzeugen und haben kleinere Familien. Ich sehe auch viele Gemeinsamkeiten. Österreicher sind wie Syrer sehr hilfsbereit und gute Bildung ist ihnen wichtig. Bildung ist auch mir ein großes Anliegen und für mich die Grundlage für ein gutes Leben, um selbstbewusst zu sein und erfolgreich werden zu können. Ich glaube Bildung ist der wichtigste Schritt für erfolgreiche Integration! Deshalb bin ich seit Oktober bei MORE THAN ONE PERSPECTIVE (MTOP) Associate und habe das Glück auch bei MTOP Bildung zu bekommen. Wenn ich die Vision von MTOP lese, weiß ich, dass ich mit MTOP eine gute Möglichkeit habe mich zu integrieren und einen passenden Job zu finden. Ich verstehe durch dieses Projekt die Gesellschaft und die Kultur immer besser und mache einen Schritt in Richtung Zukunft.   MORE THAN ONE PERSPECTIVE ist ein junges Social Business mit dem Ziel, Unternehmen den Zugang zu unentdeckten Potenzialen zu ebnen. MTOP bereitet geflüchtete AkademikerInnen in 200 Stunden Training auf den Jobeinstieg in Österreich vor. Die Begleitung der MTOP Associates geht über den Jobeinstieg hinaus. Damit erhalten Unternehmen Zugang zu neuen Fachkräften Die GründerInnen von MTOP sind Lisa-Maria Sommer, Nina Poxleitner und Julian Richter. Ihre Erfahrung im Integrations- und Bildungsbereich hat ihnen gezeigt, dass es positive Beispiele von Integration braucht, um alte Stigmen aufzubrechen. In der Arbeitswelt angekommen, werden MTOP-Alumni zu Integration-MultiplikatorInnen und machen das Potenzial von Integration sichtbar! MTOP hat im Oktober 2016 mit einer ersten Pilotgruppe von zehn Associates aus Syrien, Irak und Afghanistan gestartet. Die Associates zeichnen sich durch gute Qualifikationen, einen starken Charakter, Berufs-und Lebenserfahrung sowie Engagement, Mut und Anpassungsfähigkeit aus. Einige sind bereits im Job angekommen und
18. Januar 2017

Altersvorsorge 4.0 – dringend und wichtig

Oder: Warum mentale Stärke und persönliche Weiterentwicklung untrennbar mit unserer finanziellen Zukunft verbunden sind   Was bringt die Zukunft und wie können wir uns mental und finanziell darauf vorbereiten? Die Antwort auf diese Frage betrifft zwei Themenkreise, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben: Altersvorsorge und persönliche Entwicklung. Fakt ist: Wenn wir es nicht schaffen, in ausreichendem Maße finanziell für später vorzusorgen, müssen wir uns darauf einstellen, deutliche Abstriche von unserem heutigen Lebensstandard machen zu müssen und bis ins hohe Alter (70 Jahre und länger) zu arbeiten. Der Haken dabei ist, dass die meisten von uns auf der einen Seite nicht bereit sind, entsprechend viel fürs Alter zu sparen (und dieses Viel ist wirklich viel mehr, als wir auf den ersten Blick vermuten würden) und auf der anderen Seite physisch und psychisch selten dazu in der Lage sind, so lange zu arbeiten. Was gilt es also zu unternehmen? Wir müssen erkennen, dass Altersvorsorge nicht nur wichtig, sondern auch dringend ist und wir müssen rechtzeitig damit anfangen, unser Lebenseinkommen besser zu verteilen. Wir müssen sparen. Die Kenntnisse über den Zinseszinseffekt, ein realistischer Blick auf unser staatliches Rentensystem und die auf uns zukommenden demographischen Verschiebungen helfen uns dabei, die Größenordnungen festzulegen. Unsere staatliche Pension wird in Zukunft dramatisch geringer ausfallen als die Pension aktueller PensionistInnen. Das ist inzwischen allgemein bekannt. Derzeit finanzieren rund 3,5 Erwerbstätige einen Pensionisten. Im Jahr 2030 werden es nur noch 2,3 und im Jahr 2050 sogar weniger als 2 Erwerbstätige sein (aber nur, wenn wir es schaffen, dass tatsächlich erst mit dem Alter von 65 Jahren in Pension gegangen wird). Wir müssen uns daher darauf einstellen, nicht nur viel mehr zu sparen, sondern auch länger zu arbeiten, weil es heute schlicht für wenige leistbar ist, so viel zu sparen, dass (nur) der Lebensstandard inflationsbereinigt gehalten werden kann. Dazu kommt: Lange arbeiten können wir nur dann, wenn wir physisch und psychisch dazu in der Lage sind, auch jenseits von 65 Lebensjahren noch Leistung zu erbringen. Hier helfen uns ganz wesentlich unsere Life-Balance und die Auseinandersetzung mit uns selbst. Denn wenn wir es möglichst frühzeitig schaffen, selbstverwirklicht und ausgewogen zu leben und wenn wir einer Arbeit nachgehen, die wir im Idealfall gar nicht als Arbeit empfinden, sind wir länger „erwerbsfähig“ UND zufrieden. Neben dem reinen Geldverdienen wollen wir nämlich meistens eine sinnvolle Aufgabe haben bestimmte Ziele erreichen einen Nervenkitzel dabei erleben etwas für unsere Kinder schaffen anderen helfen mit anderen Menschen in Kontakt kommen einer Berufung nachgehen erfolgreich sein kreativ sein Spaß haben. Je eher wir es schaffen, einer Arbeit nicht nur des lieben Geldes willen nachzugehen, umso ausgeglichener wird unsere Life-Balance sein. Und umso mehr Chancen haben wir, erfolgreich in unserem Job zu sein und unsere Ziele zu erreichen. Wenn wir zu einem hohen Grad selbstverwirklicht glücklich und zufrieden sind, dann haben wir einen großen Schritt in Richtung „Alters“-Vorsorge getan. Wir versetzen uns dadurch überhaupt erst in die Lage, auch im höheren Alter zu arbeiten. Dass auch die Persönlichkeitsentwicklung nicht nur wichtig, sondern auch dringend ist, zeigt ein
18. Januar 2017

„Falsch ist zu glauben, die Karriere kommt von selbst“ – Interview mit Michael Schaumann

Michael Schaumann ist Managing Partner bei der internationalen Headhunting-Firma Stanton Chase in Wien. Im Interview erzählt der Karrierespezialist, wo er die richtige Person für einen Job findet, was bei der Suche nach Mitarbeitern oft vergessen wird und wie man aus einer beruflichen Sackgasse entkommt. Stanton Chase ist spezialisiert auf die Suche nach Führungskräften. Wo finden Sie die? Überall auf der Welt, wenn notwendig im hintersten Australien. Mittlerweile sind die Kandidaten-Profile so spezialisiert, dass wir am österreichischen Markt oft gar nicht mehr fündig werden können. Wichtig ist, dass wir dem Klienten garantieren können, zu nahezu 100 Prozent den in Frage kommenden Kandidaten-Markt evaluiert zu haben und den bestmöglichen Kandidaten weltweit für ihn gefunden zu haben. Das Gros der Klienten will ja mehrere Bewerber sehen, will eine breite Auswahl haben. Einige langjährige Klienten sagen aber auch: Herr Schaumann, Sie kennen unser Unternehmen, stellen Sie uns einfach nur den Besten vor! Wie verschafft man sich einen Überblick über mögliche Kandidaten für einen Job? Zum Erfolg führt immer eine Kombination von verschiedenen Methoden. Ich habe selber vier Jahre im Research verbracht. Zu meiner Zeit, vor 20 Jahren, war das noch schwieriger – es gab kein Internet, keine Mobiltelefone, keine Suchmöglichkeit über Google etc. Da war es relativ schwierig, an Kandidaten ranzukommen. Die Methode des „Sourcing“ war damals generell noch wichtiger. Für uns steht sie auch heute im Vordergrund. Pro Suchmandat sprechen wir etwa mit 20 bis 50 Informanten – das sind Freunde, Bekannte, ehemalige Platzierungen, Spezialisten in der Branche. Wir übergeben ihnen vertraulich das Jobprofil und sagen: Wer fällt Ihnen da ein? Jeder von denen weiß zwei, drei Namen. Wenn diese Kandidaten nicht auf die Stelle passen, fragen wir auch sie nach geeigneten Personen. So bekommen wir nach dem Schneeballprinzip eine hübsche, lange Liste von potentiellen Kandidaten. Eine zweite Methode ist die Direktansprache – man erstellt eine Target List von Mitbewerbern, von artverwandten Unternehmen, wo der potentielle Kandidat sitzen könnte. Es ist wichtig, den Klienten in die Suche einzubinden: Fällt ihm selbst jemand ein, den er von Zusammenarbeit, von Messen etc. kennt? Außerdem kann man in Sozialen Netzen und in Ausbildungsinstituten suchen – man fragt etwa den Ausbildungsleiter, wer die Begabtesten des Lehrgangs waren. Jeder Headhunter hat eine Datenbank mit zigtausend Bewerbern. Ein wichtiges Plus ist aber das persönliche Kontaktnetzwerk, denn hier bekommt man vertraulichere Informationen. Sie haben Soziale Netzwerke erwähnt. Wie wichtig sind Karriere-Seiten wie Xing oder LinkedIn? Für uns sind sie nur ein kleiner Puzzlestein in unserer Suche. Man kommt schnell an lange Listen möglicher Kandidaten, aber selten ist der richtige darunter. Es wird auch maßlos überschätzt, was Soziale Netzwerke hier liefern können. Wenn das so gut funktionieren würde, gäbe es keine Headhunter mehr. Für das Besetzen von kleinen und mittleren Positionen können diese Seiten nützlich sein, für Führungskräfte eher weniger. Es gilt teilweise noch ein bisschen als unschick, sich so zu präsentieren. Für gewisse wichtige Positionen will man vertraulich angesprochen werden. Einen möglichen Geschäftsführer oder Vorstand über ein Soziales Netzwerk anzusprechen, fände ich unseriös. Ich empfehle aber jedem Kandidaten, der sich