Warum Frauen sparen und nicht investieren

Petra Schuh-WendlBy Petra Schuh-Wendl 3 Wochen ago

Warum Frauen sparen und nicht investieren

Frauen haben fehlendes finanzielles Selbstbewusstsein

Genauso wenig wie Frauen nach Gehaltserhöhungen fragen oder sich in die Selbständigkeit wagen, haben sie in finanziellen Dingen oft fehlendes Selbstbewusstsein. „Zahlen sind Männersache“, ist so ein Glaubenssatz, der damit verbunden ist. Dabei sind Frauen im Investieren besser als Männer, wenn sie sich dazu entschließen, es zu tun. Sie denken langfristiger und gehen keine unnötigen Risiken ein.

Frauen übernehmen keine Verantwortung für ihre Finanzen

Sie geben die finanzielle Verantwortung oft gerne an den Partner, den Vater oder den Staat ab. Häufig endet das darin, dass sie nach einer Trennung oder einem Todesfall entweder ohne Geld dastehen oder nicht wissen, welche Verträge vorhanden sind, welche Schulden es gibt oder wo die entsprechenden Unterlagen liegen. Deshalb ist es wichtig, sich mit dem Thema von Anfang an auseinanderzusetzen – Partner hin oder her.

Frauen haben zu wenig finanzielles Wissen

Da sich Frauen oft nicht selber um ihre Finanzen kümmern, setzen sie sich auch nicht mit dem Thema auseinander. Deshalb stehen sie den Männern in puncto Wissen nach. Grundlegende Kenntnisse sind allerdings Voraussetzung für das Investieren! Eignen Sie sich dieses Wissen an – durch entsprechende Literatur wie zum Beispiel: „Rich Woman – Ein Buch für Frauen über das Investieren“ von Kim Kiyosaki oder einen Termin bei einem/einer FinanzberaterIn.

In vielen Fällen ist es so, dass Männer ihr Geld investieren, weil sie risikofreudiger sind und die Verantwortung für ihre Finanzen übernehmen. Frauen hingegen legen ihr Geld tendenziell auf das Sparbuch ungeachtet dessen, dass das Geld bei der aktuellen Zinslage an Kaufkraft verliert und sich nicht vermehrt.

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Frauen behaupten oft, sie hätten keine Zeit

Auch wenn Frauen oft eine Mehrfachbelastung haben und tatsächlich das Gefühl haben, zu nichts zu kommen, so lässt sich hier und da doch ein wenig Zeit freischaufeln. Und: So viel Zeit ist gar nicht nötig, um sich mit dem Thema Investitionen auseinanderzusetzen. Und dann gibt es immer noch die Möglichkeit, sich professionelle Unterstützung zu suchen. Es ist also in erster Linie keine Zeitfrage.

Bei Frauen fehlt oft die Umsetzung

Nach Recherchen und dem Einholen von Informationen sollte dann auch zu Taten geschritten werden. Theorie alleine nützt hier nichts und vermehrt das Geld auch nicht. Bei Frauen scheitert es oft daran, dass sie das erworbene Wissen nicht in die Praxis umsetzen. Dabei ist es gar nicht schwierig. Sie können zum Beispiel mit den drei folgenden Punkten anfangen:

Schaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Einnahmen und Ausgaben

Sie sollten genau wissen, wie Ihre Haushaltsrechnung aussieht, wie hoch Ihr frei verfügbares Einkommen ist. Wie viel geben Sie für Kleidung, Hobbies oder Lebensmittel aus? Hier kann Ihnen eine App (zum Beispiel „money control“) oder ein Haushaltsbuch helfen.

Bewahren Sie auf dem Sparkonto einen Notgroschen auf

Obwohl es auf Sparkonten wenig Zinsen gibt, gehört eine gewisse Liquidität zur Basis einer strategischen Finanzplanung.

Sparen Sie monatlich einen fixen Betrag

Sobald Sie Ihr Sparkonto haben, richten Sie einen Dauerauftrag ein. Ein fixer Betrag den Sie dann langsam steigern, soll am Monatsanfang abgebucht werden. So können Sie sich an das Investieren gewöhnen und werden merken, dass Ihnen das Geld nicht wirklich fehlt.

Wenn Sie diese drei Punkte erfolgreich erledigt haben, ist der Zeitpunkt für Sie reif, zu investieren zu beginnen. Denn Sie wissen ja: Ladies first!

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Das Thema Geld hat mich immer schon fasziniert. Ich habe Betriebswirtschaft studiert und in der Privatwirtschaft gearbeitet, bevor ich 2007 als Trainee bei einer Bank anfing. Da wusste ich: Das ist meine Branche. Seitdem bin ich Beraterin. Nach dem Abschluss meiner Ausbildung zum Geld- und Wertcoach kam das Coaching dazu. Nun biete ich beides an: Finanzberatung und Coaching. Warum „Ladies first“? Frauen verdienen weniger als Männer, viele tendieren dazu, sich zu unterschätzen und wenige haben Freude daran, sich mit dem Thema Geld auseinandersetzen – diese Erfahrungen habe ich sehr oft gemacht. Das soll sich ändern. Auf meinem Blog www.esgehtumsgeld.at finden Sie Tipps und Informationen, um ein gutes Verhältnis zu ihren Finanzen zu entwickeln. Petra Schuh-Wendl ist verheiratet und hat eine Tochter und einen Sohn.