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Wie wirkt Geld auf uns, wie beeinflusst es unsere Entscheidungen? Das sind Fragen, die mich immer schon beschäftigt haben. Die interessantesten Erkenntnisse möchte ich hier mit Ihnen teilen. Mit diesen Informationen fällt es leichter, rationale Entscheidungen treffen.

 

„Kompromisseffekt“: Der Weg der Mitte ist der beliebteste

Dieser Effekt kommt bei unserem Kaufverhalten zum Tragen. Generell ist bekannt, dass wir uns bei mehr als drei Alternativen schwertun, eine Entscheidung zu treffen. Deshalb werden uns im Kaufprozess oft drei Varianten angeboten: eine günstige, eine mittelpreisige und eine teure. Die billige Variante hat Nachteile, da sie meist unter den Ansprüchen des Gewünschten liegt und wir ihr schlechte Qualität unterstellen. Die Luxusvariante sprengt meistens unser Budget – bleibt nur die mittlere Preisklasse, die keine offensichtlichen Nachteile birgt. Warum das so ist? Menschen sind von einer stetigen Verlustaversion begleitet: Sie wollen um jeden Preis Verlust vermeiden und Gewinn erzielen. Daher kommt der Kompromiss zum Zug. Anbieter nutzen diesen Kompromisseffekt, um bestimmte Waren an den Mann / die Frau zu bringen.

Bedenken Sie daher, dass alles, was Sie kaufen, nur für sich alleine steht – wie die Couch im Wohnzimmer.

 

„Teuer ist gut“ ist ein Mythos

Wir glauben, dass etwas gut ist, nur weil es teuer ist. Hierzu gibt es sogar Studien, die zeigen, dass uns Lebensmittel besser schmecken, wenn wir glauben, dass sie teuer waren. Es handelt sich um eine Art Placebo-Effekt. Echtes Glücksempfinden kann also allein durch die Annahme entstehen, dass etwas teuer ist.

 

Besser bar bezahlen als mit Karte

Mit der Karte bezahlen ist für uns einfacher und stressloser, weil wir weniger darauf achten, wie viel und was wir kaufen. Sie gibt uns eine gewisse „Sicherheit“. Leider ist aber auch die Hemmschwelle niedriger, mehr und nicht notwendige Dinge zu kaufen. Barzahlung kann dem entgegenwirken.„Endowment-Effekt“: Was mein ist, ist mehr wert.

Dinge, die wir besitzen, schätzen wir wertvoller ein als es dem tatsächlichen Marktwert entspricht. Folgendes Beispiel zeigt, wie wir in diesem Punkt ticken:

Angenommen, Sie verkaufen Ihren Laptop. Sie recherchieren und stellen einen Marktwert von € 600 fest. Sie erhalten folgende Angebote:

1 – Sie bekommen € 650 und einen neuen, der Ihnen vorschwebt, für € 850
2 – Sie bekommen € 550 und zahlen € 750 für einen neuen

Obwohl der Unterschied von € 200 in beiden Fällen gleich ist, entscheiden wir uns für Variante 1. Das liegt daran, dass wir auf Verluste stärker reagieren als auf Gewinne und dass wir Verbundenheit zu Dingen entwickeln, die uns gehören.

 

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