In der ersten Ausgabe der Beitragsreihe “Menschen, die den Unterschied machen” spricht Martin Kliment, Leiter des Produkt- & Vertriebsmanagements von FiNUM, mit Andreas Fromm, Maklerbetreuer bei Standard Life .

Andreas Fromm, 44 Jahre alt, verheiratet, zweifacher Vater

Martin Kliment (FiNUM.): Lieber Andi, herzlich willkommen bei FiNUM. Und vielen Dank, dass Du Dir heute für unsere Interviewreihe Zeit genommen hast. Bitte stell Dich kurz beruflich und privat vor. Wie würdest Du Dich vorstellen, würde ich Dich heute zum ersten Mal treffen?

Andreas Fromm (Standard Life): Zunächst einmal vielen Dank für die Einladung und die Möglichkeit, mich vorstellen zu dürfen. Mein Name ist Andreas Fromm und ich bin bereits seit 2009 für Standard Life tätig.

Zuerst war ich im Vertriebsinnendienst beschäftigt und seit einigen Jahren habe ich dann den Sprung zum Maklerbetreuer gewagt. In dieser Tätigkeit habe ich meine absolute Erfüllung gefunden. Privat bin ich verheiratet und habe zwei Töchter im Alter von vier und elf Jahren.

Kliment: Wie ist eigentlich Dein beruflicher Werdegang konkret verlaufen?

Fromm: Ich habe die 6-jährige HAK in Voitsberg absolviert (lacht) und bin danach direkt zum Bundesheer. Im Jahr 2000 habe ich bei der Nürnberger im Innendienst angefangen.

Mein damaliger Vorgesetzter ist im Jahr 2004 zu Standard Life gegangen und hat mich abgeworben. Nach zwei Jahren im Vertriebsinnendienst wollte ich mich selbst als Makler versuchen, dabei habe ich viel gelernt und unsere Branche in allen Facetten kennen lernen dürfen.

Nach der Wirtschaftskrise 2008 habe ich dieses Experiment beendet und bin 2009 zurück zur Standard Life gewechselt. Rückblickend war das die absolut richtige Entscheidung.

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Partnerschaft zu FiNUM.

Kliment: Wir starten diese Interviewreihe mit Dir, woran glaubst Du liegt das?

Fromm: Wahrscheinlich, weil wir als Standard Life einer der wichtigsten Partner für FiNUM sind. Insbesondere in den letzten Jahren konnten wir gemeinsam enorm ausbauen und haben auch in den kommenden Jahren Einiges gemeinsam vor. Kommt das ungefähr hin?

Korrekt, also Standard Life ist durchgängig seit Ende der 90er unser Partner im Bereich der Altersvorsorge. Mittlerweile betreuen wir gemeinsam mehrere tausend Verträge, einen zweistelligen Millionenbetrag an Prämienvolumen und einen deutlich dreistelligen Millionenbetrag an Kundenvermögen.

Wie Du sagst, konnten wir vor allem in den letzten Jahren, insbesondere durch Deinen Einsatz, unsere Partnerschaft weiter ausbauen. Wie ist es Dir dabei ergangen und wie geht es Dir, wenn du solche zahlen hörst?

Fromm: Das macht mich sehr stolz. Ich bin irrsinnig dankbar dafür, dass ich von Euch so viel Vertrauen bekomme. Als Standard Life haben wir nach wie vor eine gewisse Start-Up -Mentalität. Wir waren immer schon mit sehr innovativen und absolut konkurrenzfähigen Tarifen am Markt. Auch wenn wir Teil eines großen Versicherungskonzerns sind, schaffen wir es dennoch, unsere Mentalität weiter beizubehalten, das ist unsere Stärke.

Kliment: Wie würdest Du Deinen Berufsalltag mit FiNUM. beschreiben?

Fromm: Als ich damals die Kooperation in der Betreuung übernommen habe, hatte ich riesigen Respekt und auch ein bisserl Angst muss ich zugeben. Alles gestandene, erfahrene Berater mit den die höchsten Fachausbildungen der Branche. Da komme ich als Bua vom Land und soll fachlich mithalten.

Meine Befürchtungen haben sich aber nicht bewahrheitet, ganz im Gegenteil. FiNUM-Berater sind nicht nur Profis, sondern durchgehend total liebe und freundliche Menschen. Eure Berater sind top ausgebildet und gleichzeitig Kumpeltypen. Diese Kombination macht einen echten Unterschied und ist aus meiner Sicht sicherlich für den Erfolg verantwortlich. Besonders beeindruckend war für mich Euer Verhalten in der Corona-Krise. Ich kenne kein Unternehmen, das so proaktiv reagiert hat, so schnell digitale Prozesse eingeführt und dadurch die Chancen des Kapitalmarktes genutzt hat. Die Dynamik und die Bereitschaft zur Adaption ist sicherlich eine Stärke von FiNUM.

Persönlicher Anspruch und Antrieb

Kliment: Vielen lieben Dank für dieses herzliche Kompliment, stellvertretend darf ich mich als FiNUM. auch bei Dir bedanken. Ich kann mich an etliche Gespräche zwischen uns im Lockdown erinnern, während ich mit dem Hund im Wald spazieren gegangen bin. Wir haben versucht die enorme Nachfrage nach temporär günstigen Kursen effizient abzuarbeiten. Damals bist Du nicht den extra Meter, eher den extra Kilometer gerannt und nicht gegangen. Was treibt Dich zu dieser Leistung an und was ist Dein Anspruch an Dich selbst im beruflichen Kotext?

Fromm: Ich glaube, dass der Erfolg daher kommt, dass es mir ein ehrlicher Herzenswunsch und ehrliches Ansinnen ist, unsere Partner bei einem so wichtigen Thema wie Altersvorsorge bestmöglich zu unterstützen und ihnen zu helfen. Alle Anbieter kochen nur mit Wasser, wir haben vielleicht tariflich um ein Eutzerl die Nase vorne, aber den echten Unterschied kann man in der Betreuung der Vertriebspartner machen. Meine Partner merken, wenn sie mich anrufen, dass ich nichts unversucht lasse, um ihnen zu helfen, den Endkundenwunsch zu erfüllen. Deshalb sitzen wir heute hier, oder? (lacht) Wir sind Menschen, die den Unterschied machen.

Privater Ausgleich als Grundlage für beruflichen Erfolg

Kliment: Exakt. Wie wichtig ist aus Deiner Sicht ein gefestigtes Privatleben für Deinen beruflichen Erfolg?

Fromm: Enorm wichtig. Natürlich kann ich nur für mich sprechen, aber Du musst Dir vorstellen, ich habe nicht nur 2007 mit meiner Frau bei unserer Hochzeit getanzt, sondern auch davor bei unserem gemeinsamen Maturaball. Wenn Deine Familie nicht hinter Dir steht, kannst Du aus meiner Sicht nicht auf Dauer performen, da bin ich allen voran meiner Frau unendlich dankbar. Wir unterstützen uns gegenseitig bereits unser ganzes Leben und darauf kommt es bei einer Beziehung an. Sie hat jeden Blödsinn mit mir mitgemacht.

Von meinem gescheiterten Versuch als Makler, wo ich auf einen Strukturvertrieb reingefallen und mit großen Verlusten ausgestiegen bin, bis jetzt zur erfolgreichsten beruflichen Episode meiner Karriere bei Standard Life. Meine Frau war immer mein Ruhepol an meiner Seite.

Life-Work Balance ist mir sehr wichtig, ich arbeite um zu Leben und nicht umgekehrt. Die Trennung fällt mir manchmal am Feierabend sehr schwer und daran versuche ich zu arbeiten. Ich bin fest überzeugt, dass man einen guten Ausgleich zur Arbeit braucht, damit man fokussiert bleibt und dazu gehört eben auch, mal nicht erreichbar zu sein, um seine Gedanken zu ordnen und Prioritäten zu setzen.

Kliment: Das kann ich zu 100% unterstreichen, leider kennen wir viele Branchenkollegen, deren Leben sich ausschließlich um die Firma dreht und dadurch der Blick für das Wesentliche verloren geht.

Fromm: Das stimmt, diese Kollegen arbeiten unendlich viel, aber irgendwie nicht ordentlich, beginnen etliche Dinge und bringen aber die meisten nicht zu Ende. Deshalb versuche ich regelmäßig Abstand und Ruhe zu gewinnen, so kann ich mich neu fokussieren.

Kliment: Das sind sehr wichtige Erkenntnisse, Du bist auch Vater von zwei Töchtern, welche Botschaften versuchst Du bei der Erziehung umzusetzen?

Umgang mit Social Media und sonstigen Medien

Fromm: Ein Punkt ist mir besonders wichtig: wir versuchen als Eltern unseren Kindern den korrekten Umgang mit Medien, insbesondere Social Media, zu vermitteln. Persönlich nutze ich keine Sozialen Medien, weil ich das häufig für eine Art „Fake Welt“ halte, bei meiner älteren Tochter komme ich aber langsam in Zugzwang. Einerseits geht sie dreimal die Woche in den Schwimmkurs, soll gut erreichbar sein und hat ein Handy bekommen, andererseits ist im Freundeskreis SnapChat gerade modern. Wir wussten nicht, was das ist, aber es geht ihnen vor allem darum mit Freundinnen lustige Fotos aufzunehmen, WhatsApp nutzt sie jetzt auch.

Wichtig ist uns, dass wir einen Überblick über die Mediennutzung haben, auf alles Zugriff haben und einschreiten können, sobald es in eine falsche Richtung geht. Wir versuchen dann das Gespräch zu suchen, aufzuklären und auf die Risken hinzuweisen bzw. die Bildschirmzeiten zu reduzieren. Ich hatte selbst Social Media und habe mich dabei ertappt, wie ich meinen Feierabend damit verbringe, irgendwelchen wildfremden Menschen bei irgendeinem Blödsinn zuzuschauen. Das habe ich rasch bleiben lassen und versuche stattdessen wertvolle Familienzeit zu verbringen.

Ich denke, dass das richtige Vorleben die beste Vorbildwirkung in diesem Kontext hat. Eine lustige Anekdote aus dem letzten Cluburlaub: bei fast allen Tischen sitzen Kinder mit Smartphone oder Tablet, wir schleppen immer Malbücher und Spiele  mit und werden dafür verwirrt beäugt. Es macht aber einen großen Unterschied, ob die Kinder berieselt werden und man sie vielleicht noch dabei füttert oder ob sie sich selbstständig beschäftigen.

Persönlich bin ich davon überzeugt, wenn wir bei „Menschen die den Unterschied machen“ eine Gemeinsamkeit suchen würden, dass sie Social Media nur in einem überschaubaren, sinnvollen Maß nutzen und generell mit Medien klug umgehen.

Kliment: Sehr spannend, weil Du Deinen Urlaub erwähnst, meine Verlobte ist Sonderkindergartenpädagogin und wir erleben eben solche Situationen im Urlaub. Ihre berufliche Hauptaufgabe ist mittlerweile nicht mehr Kindern mit Autismus oder allgemeinen Gendefekten zu helfen, sondern entwicklungsverzögerte Kindergartenkinder zu fördern. Insbesondere Wahrnehmungsstörungen haben enorm zugenommen.

Der gemeinsame Nenner sind Eltern, die ihre Kinder von einem Smartphone oder Tablet bespaßen und ablenken lassen. Sie sieht also sozusagen im Urlaub live, wie der Schaden entsteht. Vor diesem Job habe ich maximalen Respekt und könnte ihn selbst nicht ausüben. Das eine ist es gemeinsam mit Eltern zu arbeiten, deren Kinder einfach kein Glück bei Geburt hatten, das ist bereits eine gewaltige Herausforderung, das andere ist mit entwicklungsverzögerten Kindern zu arbeiten. Glücklicherweise ist sich der Großteil der Eltern der Gefahren bewusst sagt sie.

Fromm: Das ist beeindruckend, nutzt Du eigentlich Social Media oder dergleichen?

Kliment: Tatsächlich nein, ich hatte niemals Facebook oder dergleichen, mir kam das als Jugendlicher, wo Social Media modern geworden ist, sehr suspekt vor.

Für FiNUM. nutze ich Business Media, das ist wichtig für das Corporate und Personal Branding, die Selbstdarstellung finde ich persönlich dort aber auch wirklich grauslich, gehört aber wohl einfach dazu. Ein Top-Kollege aus Deutschland mit maximaler Kompetenz im Onlinebereich hat mir nahegelegt regelmäßig zu posten, das habe ich einmal im Sommer auf Geschäftsreise ausprobiert, konnte mich aber damit so gar nicht identifizieren. Machst Du etwas dergleichen?

Fromm: Überhaupt nicht, wie gesagt, ich habe mich von Social Media komplett verabschiedet. Meine Zeit ist mir dafür einfach zu schade, sie kann ich viel sinnvoller nutzen.

Schlussworte

Kliment: Lieber Andi, vielen lieben Dank für Deine Zeit und vor allem für Deine immerwährende Unterstützung, irgendwelche Schlussworte?

Fromm: (lacht) Investiert in Eure Altersvorsorge! Nein…

Kliment: …. ein wichtiges Thema…

Fromm: … so wichtig bin ich nicht

Kliment: Vielen Dank für das Gespräch und auf viele weitere Jahre exzellenter Partnerschaft für die finanzielle Freiheit unserer gemeinsamen Kunden, insbesondere im Alter.