Wieso suchen viele nach nachhaltigen ETFs? Unsere Welt soll lebenswert bleiben. Diesen Ansatz verfolgen in den letzten Jahren vermehrt Anleger. Sie haben sich das Ziel gesetzt, nicht nur Rendite zu erwirtschaften, sondern ihr Geld so anzulegen, dass Sie damit Umwelt und Gesellschaft nicht schaden.

Der Nachhaltigkeitstrend im Finanzsektor lässt immer mehr nachhaltige Geldanlagen auf dem Markt erscheinen. Darunter eine Vielzahl an grünen/nachhaltigen ETFs.

Hier scheiden sich die Meinungen:

„Nachhaltige ETFs – reines Greenwashing“ oder

„Nachhaltige ETFs – kostengünstig die Welt verbessern“

Doch wie steht es wirklich um nachhaltige ETFs? Ein gutes Investment für Anleger mit Nachhaltigkeitspräferenzen oder das genaue Gegenteil?

Die Experten von FiNUM stellen in diesem Artikel nachhaltige ETFs auf den Prüfstand und klären, inwiefern und ob es die richtige Geldanlage für Sie ist.

Als Einstieg: Was sind ETFs?

ETF ist die Abkürzung für Exchange Traded Fund. Dieser an der Börse gehandelte Indexfonds ist in der Regel ein exakter Nachbau eines oder vieler Indizes.

Wird von einem Index gesprochen, ist in der Regel die Rede von einem Aktienindex. Ein Aktienindex ist eine Kennzahl für die Kursentwicklung bzw. Wertsteigerung von Aktien. Vereinfacht gesagt: Mithilfe eines Aktienindex lässt sich darstellen, wie sich die im Index befindlichen Unternehmen entwickeln. Ob ihre Kurse fallen oder steigen.

Aktienindizes gibt es für Länder (z.B.: DAX, Dow Jones etc.), Regionen (z.B.: EURO STOXX 50) oder Branchen (z.B.: Nasdaq Composite für die Technologiebranche).

Vor- und Nachteile von ETFs

Breit gestreut:

Mit dem Erwerb von ETFs können Sie, je nach Größe des Indizes, mit einem Kauf Hunderte von Wertpapiere erwerben

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Transparent:

Alle ETFs werden wie Aktien an der Börse gehandelt. Die Kursentwicklung folgt dem Vergleichsindex. So haben Sie immer einen aktuellen Überblick über Ihr eingesetztes Kapital

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Kosteneffizient:

Bei ETFs handelt ein Computer automatisiert, es gibt kein Fondsmanagement. Somit entfallen die Verwaltungsgebühren auf einen Bruchteil eines Investmentfonds. Die Transaktionskosten sind gering und fallen nur bei einer Umschichtung an.

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Keine Über-Performance möglich:

Mit einem ETF werden Sie keine überdurchschnittliche Rendite erzielen. ETFs können nämlich nie besser performen als der Vergleichsindex.

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Keine Kurzfrist-Investition:

Zwar können Sie ETFs jederzeit verkaufen, nur sollten Sie beachten, dass ETFs nur Gewinne erzielen, wenn Sie über mehrere Jahre angelegt sind. Verkaufen Sie Ihre ETFs bereits bei kleinsten Kursschwankungen übereilt, werden Sie mit Verlusten rechnen müssen.

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Starre Bindung:

ETFs sind an ihren Vergleichsindex gebunden. Kursschwankungen und Börsencrashs werden 1:1 auf ETFs übertragen.

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Was sind nachhaltige ETFs?

Nachhaltige ETFs bilden seit längerer Zeit eine eigene Sparte innerhalb der Indexfonds. Sie werden auch als ökologische und grüne ETFs bezeichnet.

Nachhaltige ETFs sind herkömmliche ETFs mit einem Unterschied: Sie sollen eine nachhaltige Anlagestrategie verfolgen. Die grüne Variante wird ebenso an der Börse gehandelt und bildet die Entwicklung eines bestimmten oder mehrerer Nachhaltigkeitsindizes ab. Zu den bekanntesten Nachhaltigkeitsindizes zählen der Dow Jones Sustainability Index (DJSI) und der MSCI World ESG Index.

Im Vergleich zum abgebildeten Index enthalten nachhaltige Indizes weit weniger Aktien. Ein Nachhaltigkeitsindex schließt nämlich explizit Unternehmen aus, die in kontroversen Branchen tätig sind. Beispiele hierfür wären: die Kriegs-, Glückspiel- oder Tabakindustrie.

Es sollten ausschließlich Unternehmen aufgenommen werden, die ein ökologisches und soziales Engagement zeigen. Wie in etwa Unternehmen, die erneuerbare Energie produzieren oder Unternehmen, die für die Gleichstellung von Mann und Frau eintreten.

Es gibt auch ETFs, die nur sehr wenige Unternehmen ausschließen. Der MSCI World hat circa 1.600 Positionen, der nachgebildete ETF iShares MSCI World ESG Screened UCITS ETF aktuell 1.467.

Wie erkennen Sie nachhaltige ETFs?

Wer in eine nachhaltige Geldanlage investieren möchte, die ökologische und soziale Faktoren berücksichtigt, muss bei der Auswahl sehr genau hinsehen. Denn nachhaltige ETFs haben wie auch andere nachhaltige Finanzprodukte ein großes Manko: Es gibt keine einheitliche Definition für nachhaltige Geldanlagen. Wie nachhaltig die Unternehmen im nachgebildeten Index wirklich agieren, kann von Anbieter zu Anbieter variieren.

Wie Sie als Anleger nachhaltige ETFs von ETFs unterscheiden, die sich nur grün geben? Einige Siegel und Namenszusätze können Ihnen als Anhaltspunkt dienen.

Vorab sei gesagt: Da keine einheitlichen Richtlinien existieren, kann es durchaus sein, dass in einem ETF mit Nachhaltigkeitssiegel ein Unternehmen gelistet ist, das kaum jemand als besonders grün einstufen würde.

Nehmen Sie daher die nachstehenden Namenszusätze und Siegel als Orientierungshilfe. Sie sind kein verlässiger Beweis, dass ein ETFs zu 100% aus nachhaltigen Unternehmen besteht!

ESG-Zusatz

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Die 3 Buchstaben stehen für Environmental (Umwelt), Social (soziales Handeln) und Governance (Unternehmensführung).

Spezielle Rating-Agenturen bewerten anhand dieser Kriterien das ökologische, soziale und unternehmerische Handeln von Unternehmen. Faktoren, ob ein Unternehmen gut oder schlecht abschneidet, sind:

  • Energieeffizienz
  • CO2-Emissionen
  • Gleichstellung von Mann und Frau
  • Verbot der Kinder- und Zwangsarbeit
  • Transparenz
  • etc.

Wenn Sie sich näher mit den ESG-Kriterien beschäftigen möchten, finden Sie eine ausführliche Erklärung in diesem Beitrag: “Nachhaltig investieren: Was sind die ESG-Kriterien”

SDG-Zusatz

2015 wurde beim Gipfel-Treffen der Vereinten Nationen die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung beschlossen. Die 17 darin beinhalteten Ziele (die sog. Suistanable Development Goals) zielen auf ein soziales, ökonomisches und ökologisch nachhaltiges Handeln der Staaten ab.

Alle Mitgliedstaaten sind verpflichtet diese Ziele bis 2030 zu erfüllen, um unsere Welt auch für künftige Generationen lebenswert zu erhalten.

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Quelle: https://unric.org/de/17ziele/ (Screenshot 22-08-22)

SRI-Zusatz

SRI ist die Abkürzung für “Socially Responsible Investing” (dt.: Sozial verantwortliches Investieren).

Beim SRI-Ansatz werden die für das ETF-Portfolio in Frage kommenden Unternehmen einem mehrstufigen Verfahren unterzogen.

1.) Anwendung von Ausschlusskriterien.
Hier werden systematisch gewisse Branchen und Unternehmen ausgeschlossen, die in kontroversen Geschäftsfeldern (insb. Tabak, Glücksspiel, Rüstung, Pornografie, gentechnisch veränderte Organismen und Kernenergie) aktiv sind.

Beim SRI-Ansatz wird Unternehmen häufig eine gewisse Toleranz eingeräumt. So wird ein Unternehmen erst als Tabakunternehmen bezeichnet, wenn mehr als 5 % des Umsatzes durch Tabakprodukte erwirtschaftet werden. Ähnliche Grenzen gelten auch bei den anderen Geschäftsfeldern.

2.) Die Unternehmen aus der Vorauswahl werden im zweiten Schritt nach den ESG-Kriterien beurteilt und dementsprechend aussortiert. Nur jene Unternehmen, die einen hohen ESG-Score erreichen, kommen für den Indexfonds infrage.

Jene Unternehmen, die den ESG-Kriterien entsprechen, werden einander nach Sektoren (Technologie, Gesundheit, Industrie…) gegenübergestellt. Die besten 25% der Unternehmen des jeweiligen Sektors werden dann im ETF-Portfolio aufgenommen.

Sind nachhaltige ETFs mit SRI Siegel nachhaltig?

Genau genommen werden dadurch keine nachhaltigen Unternehmen gefördert, sondern in Wahrheit werden nur die schlechtesten der Branche ausgeschlossen. Ob die besten innerhalb der Branche nachweislich nachhaltig handeln, ist dadurch nicht garantiert.

FNG-Siegel

Das FNG-Siegel ist im DACH-Raum das wohl bekannteste Siegel für nachhaltige Fonds. Wenn ein Fonds ein FNG-Siegel erhalten möchte, muss er Mindeststandards erfüllen:

  • Transparenz
  • Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten
  • Umweltschutz
  • Bekämpfung von Korruption

Neben der Erfüllung von nachhaltigen Kriterien, müssen die jeweiligen im Fonds beinhalteten Unternehmen auch eine konkrete Nachhaltigkeits-Strategie vorweisen können.

Von Vornherein ausgeschlossen ist die Aufnahme von Unternehmen, die in folgende Geschäftsfelder verwickelt sind:

  • Abbau von Kohle
  • Waffen & Rüstung
  • Atomkraft
  • Fracking

FNG-Siegel folgen einem Stufenmodell. Je höher die Nachhaltigkeitsqualität, umso mehr Sterne werden verliehen.

Geldanlagen, die den Mindeststandard, erfüllen erhalten ein Siegel ohne Stern. Eine Geldanlage, der in den Bereichen „institutionelle Glaubwürdigkeit“, „Produktstandards“ und „Portfolio-Fokus“ überdurchschnittlich performt, wird mit 3 Sternen ausgezeichnet.

Die FNG-Kriterien im Detail

Mindeststandards („Pflicht“):

  • UN Global Compact (Menschen- & Arbeitsrechte, Umweltschutz, Korruption)
  • Waffen & Rüstung
  • Kernenergie (inkl. Uran-Bergbau)
  • Kohle (Bergbau & geringe Verstromung)
  • Fracking & Ölsande
  • Tabak (Produktion)

Stufenmodell („Kür“)

Institutionelle Glaubwürdigkeit

  • SRI-Politik & Governance
  • Ressourcen/Teams
  •  Klimawandel (z.B.: Divestments, fossile Energieträger)
  • Initiativen

Produktionsstandards

  • Research- & Investmentprozess
  • SRI-Research-Qualität
  • Kommunikation & Reporting

Portfolio-Fokus

  • Auswahlverfahren (Ausschlüsse, Best-in-Class o.ä., Themen)
  • ESG Key Performance Indikatoren

Quelle: https://fng-siegel.org/kriterien 

Das FNG-Siegel geht mit seiner strikten Prüfung weit über die reine Portfoliobetrachtung hinaus. Experten empfinden es als eine aussagekräftige Orientierung für nachhaltige Anleger.

Gibt es ETFs mit FNG Siegel?

Momentan (Stand August 2022) sind auf der offiziellen Seite 10 ETFs-Portfolios gelistet:

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Quelle: https://www.forum-ng.org/de/fng-nachhaltigkeitsprofile (Screenshot 2022-09-01)

Keiner dieser ETFs wurde mit einem FNG-Siegel ausgezeichnet. Grund hierfür: Werfen Sie einen Blick in das FNG-Profil gewisser nachhaltiger ETFs, werden Sie sehen, dass gewisse Knock-out-Kriterien (Atomkraft, Kohleabbau etc.) für den Erhalt des FNG-Siegels nicht erfüllt sind.

Als Beispiel: Beim Deka EURO STOXX 50® ESG UCITS ETF ist Kernenergie kein Ausschlusskriterium.

Bildschirmfoto 2022-09-01 um 11.07.45

Quelle: https://www.forum-ng.org/de/fng-nachhaltigkeitsprofile/profil/deka-euro-stoxx-50r-esg-ucits-etf (Screenshot 2022-09-01)

Weitere Orientierungspunkte

Einige ETFs sind mit einer Anmerkung (wie “ex Tobacco” oder “ex Weapons”) gekennzeichnet. Als Beispiel: Es gibt MSCI-ex Controversial Weapons“-Indizes. Diese schließen Unternehmen aus, die Land­minen, chemische und biologische Waffen etc. herstellen.

Es gibt auch ETFs, die sich auf konkrete Themen oder Branchen spezialisieren. Der Lyxor New Energy (DR) UCITS ETF stellt die Wertentwicklung der 40 weltweit größten Unternehmen dar, die in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz etc. tätig sind.

Kritik an nachhaltigen ETFs

Struktur der Indizes

Da ETFs einen bestimmten Nachhaltigkeitsindex abbilden, sind ETFs von den Herausgebern der Indizes abhängig. Um als nachhaltig auftreten zu können, werden aus dem ursprünglichen Index einfach Unternehmen und Branchen entfernt, die als nicht nachhaltig gelten.

Die strikte Bindung an den Hauptindex macht die Zusammensetzung von ETFs wenig flexibel und eine breite Streuung ist kaum möglich.

Gewichtung

Manche ETFs sortieren kontroverse Unternehmen und Geschäftsfelder nicht dezidiert aus, sondern gewichten kontroverse Geschäftsfelder nur niedriger. Der Grund dahinter: Es soll gewährleistet bleiben, dass der ETF breit gestreut ist. So soll eine bessere Rendite erzielt werden und das Risiko gesenkt werden. In den seltensten Fällen stimmt dieser Ansatz mit dem eigentlichen Ziel der Anleger überein.

Kein Kontrollorgan

Aktiv gemanagte Fonds haben einen eigenen Beirat, der sich alle ausgewählten Firmen noch einmal ganz genau anschaut. Es findet also nicht nur ein pauschales Ranking, sondern eine gewissenhafte Auslese statt.

Bei nachhaltigen ETFs werden die Nachhaltigkeitskriterien von externen Ratingagenturen bewertet, die die Nachhaltigkeit subjektiv bewerten können.

Gefahr des Greenwashings

Auf die Namenszusätze „ESG”, “SRI”, “Screened” & Co ist oft kein Verlass. Vermeintlich nachhaltige ETF-Produkte nützen den Nachhaltigkeitsboom aus, um Gewinne zu erzielen. Sie verschaffen sich mit diesen Zusätzen ein grünes, umweltfreundliches, nachhaltiges Image.

In Wahrheit enthalten ETFs, die sich mit diesen nachhaltigen Namenszusätzen brüsten, häufig Anteile von klima- und umweltschädlichen Unternehmen.

Als Beispiel nehmen wir den iShares MSCI Europe ESG Screened ETF.

Laut Portfolio konzentriert sich dieser ETF auf Unternehmen, die selbst saubere Energie herstellen oder Technologien für die Gewinnung sauberer Energie zur Verfügung stellen. Sehen Sie sich die Zusammensetzung genauer an, werden Sie feststellen, dass auch auf folgende Unternehmen in diesem ETFs aufscheinen:

  • der Lebensmittelkonzern Nestle, der immer wieder Skandale hervorruft. (Rodung des Regenwalds, Ausbeutung von Wasserressourcen, Geschäften mit Russland während des Ukraine-Kriegs.)
  • Mehr als 10% des ETFs ist in Energieversorger investiert, die einen beträchtlichen Teil der Energiekapazitäten aus fossilen Brennstoffen und anderen nicht erneuerbaren Quellen schöpfen (z.B.: Öl- und Gasförderer Total)

Alternative zu nachhaltigen ETFs: Nachhaltige Fonds

Nimmt man die am Markt angebotenen nachhaltigen ETFs unter die Lupe, wird eines schnell klar: Viel zu oft wird Anlegern, suggeriert, dass sie ihr Geld zur Gänze in nachhaltige Unternehmen anlegen. Sähen sie genauer hin, müssten sie feststellen, dass ein Anlegen in nachhaltige ETFs nur möglich ist, wenn sie gewillt sind Kompromisse einzugehen. Einen rein nachhaltigen ETFs gibt es de facto nicht!

Für Anleger, die keine Kompromisse eingehen möchten und ausschließlich in nachhaltige Unternehmen investieren möchten, sind nachhaltige ETFs daher nicht geeignet.

Denn Fakt ist: Wenn Sie sich für einen vermeintlich nachhaltigen ETF entscheiden, dieser aber z.B. in den Skandalreiter Nestle investiert, dann können Sie auch in einen x-beliebigen klassischen ETF investieren.

Nachhaltigen Anlegern ist eine Geldanlage in einen aktiv gemanagten Nachhaltigkeitsfonds zu empfehlen. Aktive Fondsmanager wählen die Titel so aus, dass sie nachweisbare nachhaltige Ziele verfolgen.

Für die passende Nachhaltigkeitsstrategie müssen Sie sich als Anleger bewusst werden, welchen Nachhaltigkeitseffekt Sie bewirken möchten. Sie müssen sich die Fragen: „Wie nachhaltig möchte ich investieren und was will ich erreichen?“

Nachhaltigkeitstypen & Nachhaltigkeitskompass

Brauner Anleger: Für Sie ist es nicht von Bedeutung, ob eine Geldanlage nachhaltige Ziele verfolgt oder nicht

Weißer Anleger: Es reicht Ihnen, wenn Ihr angelegtes Geld keinen Schaden anrichtet. Sie möchten in keine Anlage investieren, die „böse” Unternehmen unterstützt.

Hellgrüner Anleger: Sie möchten Ihr Geld in nachweislich nachhaltige Anlagen investieren. Daher möchten Sie, dass bestimmte Geschäftsfelder und Unternehmen auf keinen Fall in Ihrem Portfolio beinhaltet sind.

Dunkelgründer Anleger: Sie möchten mit Ihrem Geld eine spürbare Veränderung bewirken. Ihr Geld soll in Firmen investiert werden, die die Welt aktiv positiv beeinflussen. Sie möchten ein sog. Impact Investment (= wirkungsorientiertes Anlegen)

Um Anlegern zu helfen, die passende nachhaltige Geldanlage zu finden, die ihren Nachhaltigkeitswünschen entspricht, haben wir bei FiNUM einen Nachhaltigkeitskompass entwickelt.

Unser Nachhaltigkeitskompass zeigt Anlegern anhand einer Farbskala, nach welchen Kriterien Fonds bewertet werden und wie nachhaltig sie sind. So bieten wir interessierten Anlegern höchstmögliche Transparenz.

Dafür wurden 4 Farben gewählt. Diese Farben unterteilen nachhaltige Geldanlagen nach der Intensivität Ihrer Nachhaltigkeitsansätze.

dunkelgruen Fokus auf Veränderungen zum Besseren
hellgruen Integriert Nachhaltigkeit in den gesamten Prozess
weiss Vermeidet sogenannte Bad Assets
braun Enthält unerwünschte Titel oder ist intransparent

 

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Anhand dieses Kompasses kann jener nachhaltige Fonds gefunden werden, der exakt zu den Nachhaltigkeitswünschen der Anleger passt. So können Sie sichergehen, dass Sie in eine Geldanlage investieren, die Ihre Ansprüchen an Nachhaltigkeit erfüllt.

Alle unsere Berater haben bereits vor vielen Jahren eine spezielle Nachhaltigkeitsausbildung abgeschlossen und sind ESG zertifiziert.

Dank Ihrer jahrelangen Erfahrung und dem Nachhaltigkeitskompass können Sie konkrete grüne Anlagen empfehlen, die nachhaltige Ziele verfolgen und nicht nur “Greenwashing” betreiben.

Im Gegensatz zu Banken und Versicherungen haben wir nur einzelne Produkte zur Auswahl, uns steht der gesamte Fondsmarkt zur Verfügung. Daher können wir auch gewährleisten, dass jeder nachhaltige Anleger, jenes Finanzprodukt bekommt ohne Kompromisse eingehen zu müssen.

Unsere Berater nehmen sich gerne die Zeit, Sie bei der Auswahl der passenden nachhaltigen Geldanlage zu unterstützen. Sie können uns jederzeit kontaktieren, um ein kostenloses & unverbindliches Beratungsgespräch zu vereinbaren

Sie erreichen uns entweder via Telefon (01 53419-0), via E-Mail (website@finum.at) oder via Kontaktformular (klicken Sie hier!)

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